Investitionen in Immobilien zur Ferienvermietung sind seit Jahren eine beliebte Lösung. Für viele sind sie eine alternative Form der Kapitalanlage, die sich dank einer zufriedenstellenden Rendite oft zur Haupteinnahmequelle entwickelt. Immer mehr Polen entscheiden sich für den Kauf von Wohnungen im Ausland in verschiedenen attraktiven Urlaubsorten, auch in Spanien. Was sollten Sie wissen, wenn Sie eine solche Investition in Erwägung ziehen? In welche Immobilien lohnt es sich zu investieren?
1. Wählen Sie eine attraktive Lage
Es lohnt sich, in eine Wohnung in einer beliebten Urlaubsregion zu investieren, die von sich aus Touristen anzieht. In Spanien ist die Costa del Sol eine gute Wahl – ein Teil Andalusiens im Südosten der Iberischen Halbinsel. Herrliches Wetter (die Sonne scheint hier an über 300 Tagen im Jahr), ausgezeichnete Küche und eine lebendige Kultur locken Scharen von Touristen an. Wichtige Faktoren sind auch der internationale Flughafen Málaga mit seinem umfangreichen Netz an Verbindungen in alle Welt sowie ein gut ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz.
Auf dem Abschnitt zwischen Málaga und Marbella liegen zahlreiche Urlaubsorte. Marbella selbst zieht Scharen von Menschen an, die herrliche Ausblicke und ein hervorragendes Mikroklima suchen. Saisonalität gibt es hier nicht – wenn der Sommer endet, beginnt die Golfsaison. Selbst im Winter ist es hier warm und angenehm.
2. Prüfen Sie, ob Kurzzeitvermietungen am gewählten Standort möglich sind
Nicht jede Wohneinheit in Spanien darf vermietet werden. Eine zur Vermietung bestimmte Immobilie muss im Tourismusregister Andalusiens (Registro de Turismo de Andalucía) eingetragen sein. Entscheidend ist, vor dem Kauf zu prüfen, ob die Immobilie über eine Lizenz verfügt. Dabei handelt es sich um ein offizielles, vom Rathaus ausgestelltes Dokument, das die touristische Vermietung erlaubt und hilft, mögliche Bußgelder zu vermeiden.
Zu beachten ist, dass Eigentümergemeinschaften (comunidades de propietarios) großen Einfluss darauf haben, ob eine Touristenlizenz erteilt werden kann. Sie können eigene Regelungen für Kurzzeitvermietungen haben. Beim Kauf einer Bestandsimmobilie empfiehlt es sich daher, die Satzung der Gemeinschaft (estatutos de la comunidad) und die Beschlüsse der Gemeinschaft (actas de la comunidad) zu prüfen. So erfahren Sie, ob touristische Vermietungen an dem von Ihnen ins Auge gefassten Standort zulässig sind.
Welche Einschränkungen können Eigentümergemeinschaften festlegen?

Wenn Sie die Dienste einer erfahrenen Agentur in Anspruch nehmen, übernimmt diese die Prüfung der Touristenlizenz.
Bei Neubauimmobilien (also vom Erstmarkt) kann die Beantragung einer Touristenlizenz einfacher sein. Das liegt unter anderem daran, dass Neubauten häufig modernen Standards (z. B. Energieeffizienz, Bauvorschriften) und den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Wichtig ist auch, dass Eigentümergemeinschaften in Neubauten oft noch keine Regelungen zu Kurzzeitvermietungen getroffen haben.
3. Planen Sie die Verwaltung Ihrer Ferienwohnung
Sie sind bereits Eigentümer einer Immobilie und fragen sich, wie Sie die Vermietung angehen sollen? Die Zusammenarbeit mit einer Agentur ist für Investoren eine gute und bequeme Lösung.
In den meisten Fällen rechnen Eigentümer mit der Agentur über einen bestimmten Prozentsatz der Mieteinnahmen ab. Im Gegenzug übernimmt die Agentur die Kommunikation mit den Mietern, die Pflege der Räume, die Vertragsabwicklung und vieles mehr. Diese Lösung bietet Ihnen Ruhe, Komfort und Sicherheit – Ihre Immobilie wird professionell verwaltet und erzielt ein stetiges Einkommen.
4. Schützen Sie sich vor unseriösen Mietern
Wenn Sie eine Wohnung zur Vermietung in Spanien kaufen möchten, empfiehlt sich eine bewachte Wohnanlage. Das sorgt für Sicherheit und hält unerwünschte Gäste (sogenannte Okupas) von der Immobilie fern. Hilfreich sind auch sorgfältig aufgesetzte Verträge (insbesondere bei Langzeitvermietungen – auch hier zahlt sich die Zusammenarbeit mit einer Immobilienagentur aus). Ein zusätzlicher Schutz ist der Abschluss einer Versicherung gegen „Okupas“.
5. Nutzen Sie die Angebote spanischer Banken
Investitionen in Ferienwohnungen in Spanien sind leichter zugänglich, als Sie vielleicht denken. Spanische Banken vergeben bereitwillig Hypotheken, auch an Nichtansässige, was für ausländische Investoren besonders wichtig ist.
Sie bieten Kredite an, die bis zu 70 % des Immobilienwerts abdecken können. Investoren benötigen also lediglich 30 % des Immobilienwerts als Eigenkapital. Denken Sie daran, zusätzlich 10–13 % für die sogenannten Transaktionskosten einzuplanen, die nicht von der Bank übernommen werden (ihre Höhe hängt davon ab, ob es sich um eine Immobilie vom Erst- oder Zweitmarkt handelt). Das vereinfacht den Kaufprozess erheblich, insbesondere für alle, die gerade erst mit Investitionen in ausländische Immobilien beginnen.
Derzeit sind die Hypothekenkonditionen in Spanien sehr attraktiv. Die Hypothekenzinsen sind niedrig, und die Kreditbedingungen können flexibel und auf die individuellen Bedürfnisse des Kreditnehmers zugeschnitten sein. Die Konditionen für künftige Immobilieneigentümer in Spanien sind oft günstiger als in Polen, was den spanischen Immobilienmarkt noch attraktiver macht. Zudem können bei Kurzzeitvermietungen die Hypothekenzinsen in Spanien steuerlich abgesetzt werden, da sie als Werbungskosten gelten.
6. Vertrauen Sie erfahrenen Profis auf dem Markt für Ferienimmobilien
Wenn Sie den Kauf einer Anlageimmobilie in Spanien planen, lohnt es sich, auf das Wissen und die Erfahrung lokaler Immobilienagenturen wie International Investment Marbella zurückzugreifen. Wir sind die älteste polnische Immobilienagentur und zudem ein Familienunternehmen, das seit über 20 Jahren in Marbella, Spanien, tätig ist.
Wir bieten fundiertes Wissen über den lokalen Immobilienmarkt und helfen Ihnen, den idealen Standort sowohl zum Wohnen als auch zur touristischen Vermietung zu finden – völlig provisionsfrei. Unser Angebot umfasst Immobilien vom Erst- und Zweitmarkt sowie ein breites Spektrum an Leistungen nach dem Kauf, wie zum Beispiel:

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